Softwareentwickler:in werden – aber wie? Ausbildung oder Studium? Und welche Skills braucht man eigentlich wirklich? Wir zeigen Dir, was Dich auf dem Weg in die Entwicklung erwartet, welche Tipps Dir den Start erleichtern und warum die MAC ein richtig guter Ort ist, um diesen Weg zu gehen.

 

Der Bedarf an guten Softwareentwickler:innen ist riesig und wächst weiter. Gleichzeitig gibt es selten einen einzigen „richtigen“ Weg in den Job. Manche starten mit einer Ausbildung, andere mit einem Studium, wieder andere kommen über Umwege. Bei der MAC ist das kein Problem. Wir freuen uns über Talente, egal welchen Weg sie gegangen sind.

 

Ausbildung oder Studium: Was passt zu Dir?

Beides führt ans Ziel, aber auf unterschiedliche Art und Weise. Die Frage ist weniger, was objektiv besser ist, denn hier gibt es für uns kein besser oder schlechter, sondern was besser zu Dir passt.

 

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung dauert drei Jahre und ist von Anfang an eng mit der Praxis verknüpft. Du lernst nicht nur in der Berufsschule, sondern arbeitest gleichzeitig im Unternehmen, verdienst schon während der Ausbildung Geld und sammelst echte Projekterfahrung. Wenn Du einen praxisorientierten Start ins Berufsleben und schnell loslegen möchtest. ist die Ausbildung das Richtige für Dich.

 

Das Studium – zum Beispiel in Informatik, Wirtschaftsinformatik oder einem verwandten Bereich – legt einen breiteren theoretischen Grundstein. Du beschäftigst Dich tiefer mit Algorithmen, Softwarearchitektur und Systemdesign und hast mehr Zeit, verschiedene Technologien und Programmiersprachen kennenzulernen. Aber auch auf diesem Weg hast du die Möglichkeit, bereits früh Praxiserfahrung zu sammeln; nämlich als Werkstudent. So verbindest Du Theorie und Praxis und sammelst wertvolle Berufserfahrung – idealerweise natürlich bei der MAC.

Und wenn Du bereits eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen hast und jetzt als Berufseinsteiger:in durchstarten möchtest? Auch dann bist Du bei uns genau richtig. 

 

Welche Skills brauchen Softwareentwickler:innen?

Natürlich gehören technische Kenntnisse dazu. Programmiersprachen wie C#, JavaScript oder SQL sind ein guter Anfang. Aber gute Entwickler:innen zeichnen sich durch mehr aus als nur sauberen Code. Wichtig ist uns vor allem ein ehrliches Interesse an der Softwareentwicklung, dem Programmieren und den Tools, die wir nutzen.

Martin und Catherine geben in ihrem Video einen ehrlichen Einblick, welche Fähigkeiten im Entwickleralltag wirklich zählen: von analytischem Denken über Teamfähigkeit bis hin zur Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Schau gerne rein:

Was wir aus ihrer Erfahrung zusammenfassen können: Technisches Wissen kann man lernen. Was mindestens genauso wichtig ist, sind Neugier, Problemlösungsorientierung und die Fähigkeit, im Team zu kommunizieren. Denn Softwareentwicklung ist kein Einzelsport.

 

Drei Tipps für Deinen Einstieg in die Softwareentwicklung

Du stehst gerade am Anfang und fragst Dich, wie Du am besten vorgehst? Hier sind drei Tipps, die Dir den Start erleichtern:

 

1. Fang jetzt an – mit kleinen Schritten.

Du musst nicht alles wissen, bevor Du loslegen kannst. Wähle eine Programmiersprache, die gut zu Deinem Ziel passt, und fang an, kleine private Projekte umzusetzen. Eigene Projekte, egal wie klein, sind die beste Übung und zeigen späteren Arbeitgebern, dass Du wirklich Interesse, Motivation und Begeisterung mitbringst.

 

2. Versteh, was hinter dem Code steckt.

Es ist verlockend, sich schnell viele Syntax-Regeln anzueignen. Investiere aber auch Zeit darin, die Grundprinzipien zu verstehen: Wie denkt man in Algorithmen? Wie strukturiert man Software sinnvoll? Dieses Verständnis macht den Unterschied zwischen jemandem, der Code schreibt, und jemandem, der Probleme löst.

 

3. Such Dir Feedback und eine Community.

Entwicklung lernt man nicht alleine. Tausch Dich mit anderen aus, zeig Deinen Code, hol Dir Kritik. Ob Coding-Bootcamp, lokale Meetups oder Online-Communities wie GitHub oder Stack Overflow: Der Austausch mit anderen beschleunigt Deinen Lernfortschritt enorm.

 

Bonus-Tipp: Nutzung von KI-Tools: Lerne früh, wie sie Dir wirklich helfen.

KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge wie GitHub Copilot sind längst Teil des Entwickleralltags. Lern frühzeitig, wie Du sie sinnvoll einsetzt – nicht als Abkürzung, sondern als Werkzeug, das Dich schneller und besser macht. Wer versteht, was hinter dem generierten Code steckt, kann KI gezielt nutzen und hebt sich damit deutlich von anderen ab.

 

Warum die MAC der perfekte Einstieg ist

Bei der MAC bekommst Du nicht nur einen Job, sondern einen echten Start in eine Karriere in der Softwareentwicklung. Das bedeutet konkret: Du arbeitest von Anfang an in echten Projekten mit, lernst von erfahrenen Kolleg:innen und wirst nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern begleitet.

 

Wir bilden angehende Fachinformatiker:innen und wir sind ein verlässlicher Partner für Deinen Job als Werkstudent:in. Und wer mit abgeschlossener Ausbildung oder abgeschlossenem Studium zu uns kommt, findet ein Team, das Wert auf echten Wissenstransfer legt: Pair Programming, Code Reviews und regelmäßige interne Wissensvermittlung gehören bei uns zum Alltag.

 

Dazu kommt, dass Du als Teil der collana Gruppe von einem breiten Netzwerk an IT-Spezialist:innen aus zehn Unternehmen profitierst; mit all den Möglichkeiten, die das für Deinen weiteren Weg bedeutet.

 

Kurz gesagt: Wenn Du Softwareentwicklung nicht nur lernen, sondern wirklich verstehen und gestalten möchtest, bist Du bei der MAC genau richtig.

 

Du möchtest mehr erfahren? Dann klick Dich auf unsere Karriereseiten zu Ausbildung und Werkstudium.

 

👉 Ausbildung bei der MAC

👉 Werkstudium bei der MAC

 

 

E-Commerce startet mit uns. Bist Du dabei?

In unserer fünfteiligen Serie „Zwischen Tools und Teamgeist: So läuft’s bei uns.“ bekommst Du Einblicke in unsere Arbeit, wie Du sie noch nie bekommen hast. Ich nehme Dich mit in die einzelnen Teams unserer Softwareentwicklung und gebe Dir die Möglichkeit, unseren Kolleg:innen über die Schulter zu schauen und ihren Arbeitsalltag hautnah zu erleben. In Teil 5 erhältst Du einen Einblick in die Arbeit in eines unserer Teams, das Produkte entwickelt, die unser ERP-System diva perfekt ergänzen.

 

Die Produktentwicklung: Ein ERP-System mit allem. Was dazu gehört

Unser Geschäftsbereich der Produktentwicklung sorgt nicht nur dafür, dass wir überhaupt ein ERP-System verkaufen können, sondern auch, dass diva immer auf dem neusten Stand und damit technologisch fit für die Zukunft ist. Stetig und ständig sind unsere Teams im Core-Bereich (so nennen wir unsere Produktentwicklung) auf der Suche nach neuen Lösungen und Funktionen. Sie integrieren diese in unseren diva-Standard und stellt so sicher, dass unser Backendsystem immer optimal auf den E-Commerce zugeschnitten ist. Aufgeteilt in 4 Teams sind insgesamt 35 Kolleg:innen in unserer Produktentwicklung beschäftigt. In diesem Blogartikel schauen wir uns eines dieser 4 Teams ein bisschen genauer an.

 

Das Team

Der Name des Teams diva POS & .Net Core setzt sich aus zwei wichtigen Begriffen zusammen: POS (kurz für Point-of-Sale) bezeichnet das zentrale Produkt und .NET das Programmier-Framework, an und in dem das Team arbeitet. Als einziges Team der MAC arbeitet dieses Team nicht direkt an oder mit diva, sondern entwickelt neue Produkte und Funktionen, die unser ERP-System clever erweitern, aber auch eigenständig funktionieren. Derzeit besteht das diva POS & .Net Core Team aus 8 Technical Consultants (Softwareentwickler:innen) sowie einem Werkstudenten und wird von Teamlead Ronny geführt.

 

Die Produkte: Perfekte Ergänzungen zu diva

Unser diva POS & .Net Core Team hat in den letzten Jahren so einige Produkte entwickelt, die nicht nur in diva integriert, sondern auch vollständig produktiv bei unseren Kunden im Einsatz sind. Dazu gehören unter anderem:

  1. POSeidon: Unsere etablierte Kassenlösung, die in den Geschäften unserer Kunden zum Einsatz kommt.
  2. LabelPort: Ein Programm, das die automatisierte Erstellung von Versandlabeln ermöglicht – ganz unabhängig vom Versanddienstleister.
  3. MDE: Ein System für die mobile Datenerfassung mit kleinen Geräten und Scannern, das vor allem in großen Lagern eingesetzt wird.
  4. CTI: Mit der Computer-Telefon-Integration unterstützen wir den telefonischen Kundenservice unserer Kunden.

 

Da die ersten beiden dieser Produkte die neuesten sind, schauen wir sie uns nun etwas genauer an.

 

POSeidon: Griechischer Gott des Meeres & unser Kassensystem

POSeidon ist unsere etablierte Kassenlösung und wird am Point-of-Sale (POS), also in Ladengeschäften, eingesetzt – und das mittlerweile schon seit 12 Jahren. Momentan sind mehrere Versionen von POSeidon bei unseren Kunden im Einsatz. Alle sorgen jedoch verlässlich dafür, dass die Verkäufe in den Geschäften korrekt gebucht und abkassiert werden.

 

Derzeit arbeiten unsere Kolleg:innen an einer neuen Cloud-Version von POSeidon (Version 4). Das ermöglicht es unseren Kunden, die Kassen ihrer Geschäfte und den dazugehörigen Onlineshop mit diva als ERP-System auf einer einzigen Datenbasis zu betreiben. So können alle User:innen jederzeit sehen, welche Produkte in welcher Anzahl im Lager noch verfügbar sind, und den Kund:innen zum Beispiel den direkten Versand nach Hause ermöglichen. Und natürlich enthält das Logo von POSeidon einen Dreizack. Manchmal sind unsere Softwareentwickler:innen und unser Marketing Team auch nochmal Kinder.

 

Damit unsere Kunden POSeidon in ihren Ladengeschäften einsetzen können, benötigen sie nur drei Hardwarekomponenten: Ein Tablet, ein EC-Kartengerät und einen Bondrucker. Das ist alles. Da wird der erste große Vorteil von POSeidon deutlich: Es ist komplett unabhängig vom ERP-System, vollständig online, unabhängig von der Hardware und so maximal flexibel einsetzbar.

 

Der zweite große Vorteil sind die Möglichkeiten der Individualisierung für unsere Kunden. Nahezu alle Produkte können in POSeidon abgebildet, Prozesse für den Ankauf von Waren angelegt und Möglichkeiten wie „Click&Collect“ eingerichtet werden. Der hohe Individualisierungsgrad bedeutet zwar mehr Arbeit für unser diva POS & .Net Core Team, aber eben auch mehr Vorteile für unsere Kunden.

 

Damit noch nicht genug: POSeidon ist mehr als nur ein Kassensystem und kann auch als Tool für die Beratung im Ladengeschäft eingesetzt werden. Derzeit können bereits Fotos und umfangreiche Informationen für die verfügbaren Produkte hinterlegt werden. Langfristig sollen auch Möglichkeiten für Produktvideos und 3D-Animationen dazukommen, um eine umfassende Beratung für jedes Produkt zu ermöglichen, die weit über das einfache Abkassieren hinaus geht.

 

POSeidon ist im Übrigen auch ein passendes Projekt dafür, wie wir mit den anderen Unternehmen in der collana Gruppe, zu der wir ja nun schon einige Jahre gehören, zusammenarbeiten. Die Nutzungsoberfläche von POSeidon wurde von unserem Kollegen Sören in Kooperation mit Regthihan (PENTAG Informatik AG) und Leandro (swiss1mobile) entwickelt.

 

LabelPort: Versand war noch nie so einfach

LabelPort ermöglicht es unseren Kunden, dass die Versandetiketten mit den genau richtigen Spezifikationen auf den Paketen landen – unabhängig vom Versanddienstleister. Dafür funktioniert LabelPort als „Vermittler“ zwischen diva (oder einem anderen ERP-System), das die richtigen Adressen für die Versandetiketten bereitstellt, und dem Webservice des jeweiligen Versanddienstleister (z.B. DHL), der das eigentliche Versandetikett erstellt. Die Versandetiketten werden dann automatisiert zur Verfügung gestellt, indem LabelPort die Adressdaten so formatiert wie die Webservices sie brauchen. Unseren Kunden spart das eine Menge Zeit, eine Menge manueller Prozesse und damit auch eine Menge Nerven.

 

Da LabelPort per API-Schnittstelle angebunden wird, muss es nicht zwangsläufig mit diva eingesetzt werden, sondern funktioniert auch mit anderen ERP-Systemen. Dennoch wurde LabelPort „an“ diva entwickelt und funktioniert in dieser Kombination besonders gut. 

 

Der große Vorteil von LabelPort ist, dass jeder Versanddienstleister nur einmal angebunden werden muss. Danach können unsere Kunden flexibel zwischen den Versanddienstleistern wechseln und ihren Kund:innen so den besten Versandservice für ihre Produkte anbieten. Zu den derzeit angebundenen Versanddienstleistern zählen: DHL, DHL Express & DHL Fracht, GLS und DPD. Die Auswahl an Versanddienstleistern kann unser diva POS & .Net Core Team auf Wunsch unserer Kunden auch jederzeit erweitern.

 

Fazit: Gerade POSeidon und LabelPort sind tolle Beispiele dafür, wie wir den Herausforderungen unserer Kunden mit praktischen Lösungen begegnen, die den E-Commerce fit für Wachstum machen. Als Ergänzungen von diva können wir so immer mehr Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden aus einer Hand bedienen. Dadurch, dass beide Produkte unabhängig von diva sind, können sie mit (nahezu) jedem ERP-System eingesetzt und von uns auch individuell vertrieben werden.

 

Dich reizt die Arbeit in .NET und der Produktentwicklung? Dann bist Du bei uns genau richtig, weil wir Deinen neuen Job haben!

 

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